Pflanzliche Hormone

Phyto-Hormone bei Beschwerden der Wechseljahre

Der sanfte Weg ist oftmals wirksamer: Phytohormone bei Beschwerden der Wechseljahre einzusetzen ist ein einfacher und natürlicher Weg zu mehr Wohlbefinden. Und über tausende von Jahren bewährt.

Wechseljahresbeschwerden, die auf Hormonungleichgewicht beruhen, sind bei manchen Völkern dieser Erde nahezu unbekannt. Das liegt daran, dass der eventuelle Mangel auf ideale Art durch Phytohormone aus der täglichen Nahrung (Gemüse wie Soja, Yams)  ausgeglichen wird.

Ein Grund besonders für Frauen in den Wechseljahren, viel frisches Gemüse in den täglichen Speiseplan zu integrieren. Auch eine spezielle Kräuterteemischung für die Wechseljahre kann schon sehr viel bewirken (spezielle Kräutertees für die Wechseljahre >>> hier).

Und das Beste daran:
Besonders in der Kombination liegt die Power. Diese sanften Heilpflanzen können gut kombiniert werden, weil sie synergetisch wirken, d.h. weil sie sich in Wirkung verstärken und so zu besseren Ergebnissen führen. So wird etwa die Aufnahme und Verarbeitung von Östrogenen verbessert, wenn dem Körper gleichzeitig Progesteron zur Verfügung steht (und das kann durchaus beides pflanzlich sein); das bedeutet, man braucht weniger Östrogen bei verbesserter Östrogenwirkung.

Pflanzen mit östrogenartiger Wirkung:

  • Leinsamen (insbesondere das Leinmehl aus der Leinsamenhülle)
  • Soja
  • Chinesische Angelikawurzel
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Salbei
  • Ginseng (Panax Ginseng)
  • Rotklee
  • Yams (in seiner Naturform)

Aber darüber hinaus kommen die Phyto-Östrogene in über 300 Pflanzen vor (wie Oliven, Brokkoli, Möhren, Weizen,  Sonnenblumensamen), wenn auch teils in nur geringeren Mengen.  Diese phyto-östrogen-haltigen Nahrungsmittel lassen sich ohne besonderen Aufwand  in den täglichen Speiseplan integrieren. Hierbei erweist sich insbesondere deren Kombination als erstaunlich effektiv.

Insbesondere der Leinsamen und das Leinöl gelten als besonders wertvoll, da sie zusätzliche positive bioaktive Wirkungen besitzen (optimieren den Zellstoffwechsel, vorbeugend für Herz-Kreislauferkrankungen).

Pflanzen mit progesteronartiger Wirkung:

  • Walnussblätter (siehe auch >>Walnussblatttee)
  • Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)
  • Chinesischer Yams (kann roh und gedünstet verzehrt werden, praktisch anwendbar in der Küche)
  • Mexican Wild Yam  (in seiner Naturform, Diosgenin soll progesteronfördernd wirken)
  • (Mönchspfeffer kann Progesteronfördernd wirken)
  • Mistel
Phytohormone helfen meistens besser, besonders wenn sie kombiniert werden
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