Phasen Wechseljahre

Die 4 Phasen der Wechseljahre

Die Phasen der Wechseljahre werden eingeleitet von der Prämenopause.
Sie ist definiert als die Zeit vor der Menopause („Prä“ bedeutet vor).

In dieser Phase nimmt die Produktion von Progesteron langsam ab. Die Ausschüttung von FSH nimmt dagegen zu. In dieser Zeit treten aber immer noch Blutungen auf, häufig mit typischen Zyklusveränderungen. Die Prämenopause liegt meistens zwischen dem (40-) 45. und 50. Lebensjahr.

Die Perimenopause liegt ein bis zwei Jahre vor und nach der Menopause. „Peri“ hat in medizinischen Begriffen immer den Sinn „drum herum“.

Menopause ist definiert als die letzte Regelblutung.
Das gilt nur, wenn ein Jahr lang keine weitere Monatsblutung mehr stattfindet. Der genaue Zeitpunkt der Menopause lässt sich deshalb nur im Nachhinein festlegen. Hier liegt das durchschnittliche Alter bei 51 Jahren. Die Menopause beschreibt das Ende der Fruchtbarkeit und ist dann erreicht, wenn ein Jahr lang keine Monatsblutungen mehr aufgetreten sind.

Postmenopause ist die Zeit der Wechseljahre, die nach der letzten Blutung folgt. („Post“ bedeutet nach). Der Körper hat sich bis hierhin meistens an die Hormonumstellung gewöhnt und kommt damit gut zurecht. Das heisst – er befindet sich wieder im Gleichgewicht. Die Postmenopause reicht etwa bis zum 65. Lebensjahr. Erst nach dieser Phase spricht man vom beginnenden Alter.