Ratgeber Wechseljahre 130pix

Der kompakte  Ratgeber
“Wechseljahre. Die typischen Symptome und Beschwerden
...  und was man dagegen tun kann”.

Übersichtliche Informationen zu klassischen und alternativen Therapien und Behandlungsmöglichkeiten. Viele praktische Tips zur Selbsthilfe.
Neue Therapieansätze, und was sie wirklich zu bieten haben.
Broschiert, (Softcover 108 Seiten) für 12.99 EUR oder als E-Book (PDF) für 4,99 EUR.          
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Nicht alle Ernährungsregeln gelten für jedes Alter.

Während in der Jugend oder zumindest in der Ernährungslehre vor nicht mal 5 Jahren die Devise galt: soviel rohes Gemüse und Getreide wie möglich, ist spätestens mit den Wechseljahren Vorsicht geboten (bei vielen Frauen aber schon viel früher). Mit nachlassendem Östrogen scheint die Empfindlichkeit des Verdauungstraktes zuzunehmen. Besonders rohes Gemüse und Getreide (wie Müsli) werden von vielen Frauen nicht mehr so gut vertragen. Hier gilt es, auf sanft gegarte Speisen (gedämpft, gedünstet) umzusteigen. Es muss ja nicht gleich alles zu Brei gekocht werden - die asiatische Küche gibt hier gute Vorbilder.

Warum wird das Abnehmen mit den Wechseljahren schwieriger?

Meist schon bevor die meisten Frauen den Beginn der Wechseljahre registrieren, machen sie die Bekanntschaft mit einem lästigen Phänomen: Von Jahr zu Jahr nehmen sie 1 bis gar 2 Kilos zu. Selbst wenn die Frau das ganze bisherige Leben gertenschlank war und essen konnte was sie wollte, ohne zuzulegen - mit einem Mal wird alles anders: Oberschenkel und Po werden dicker, der Bauch geht aus der Form, die Oberarme nehmen an Umfang und an Schlaffheit zu.

Wer versucht, mit einer Diät dagegen zu halten, wird sehr oft frustriert; denn der Körper reagiert so gut wie gar nicht darauf.

Schuld daran ist der nachlassende Progesteronspiegel. Die monatliche Eireifung in den Eierstöcken klappt nicht mehr immer so hundertprozentig. Und wenn kein Ei zur Reifung gelangt, dann wird auch das Gelbkörperhormon Progesteron nicht ausgebildet. Damit fehlen einerseits die vielseitigen wunderbaren Wirkungen des Progesterons und andererseits auch seine Funktionen als Gegenspieler zum Östrogen (nachzulesen unter Progesteron/-Symptome). Während der gesamte Stoffwechsel träger wird, lagert der Körper unter stärkerem Östrogeneinfluss vermehrt Wasser ein.

Wenn man dieser Zunehm-Falle entkommen will, so sollte man rechtzeitig beginnen Progesteron zuzuführen, sobald sich die ersten Symptome für einen Mangel zeigen. Dazu muss man keine Hormonpräparate einnehmen. Am einfachsten geschieht diese Zufuhr auf natürliche Weise, denn die Natur hat es so eingerichtet dass Progesterone in vielen Pflanzenarten vorkommen (siehe Kapitel Phytohormone).

Die wichtigsten Progesteronspender sind  Walnussblätter (z.B. als Tee, als Kaltgetränk, in Brotaufstrichen), oder der chinesische Yams. Beiden Nahrungsmitteln wird auch gleichzeitig eine vielfältige, in wissenschaftlichen Studien belegte enorme gesundheitliche Wirkung bescheinigt. Ein guter Grund, sich öfter mal in gut sortierten Asia-Märkten nach chinesischem Yams umzuschauen und sich einen Vorrat an wohlschmeckendem Walnussblatt-Tee zuzulegen.

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Ernährung in den Wechseljahren

Der Körper braucht in den Wechseljahren andere Nahrung

gesunde ErnährungKommt man in die Wechseljahre, ändern sich oftmals die Bedürfnisse des Organismus an die Nahrung. Eine ausgewogene Ernährung, mit viel Gemüse, Obst, Milch- und Vollkornprodukten, ist, wenn sie gut vertragen wird, eine wichtige Unterstützung für den Stoffwechsel.

In der zweiten Lebenshälfte, in der die Regenerationskräfte langsam nachlassen, ist die Qualität der Nahrung um so entscheidender.

Der Körper braucht in den Wechseljahren weniger Nahrung und hält meist hartnäckig am vorhandenen Gewicht fest. Abnehmen wird daher mit zunehmendem Alter immer schwieriger. Wer in den Wechseljahren weiter so viel isst wie bisher, wird zwangsläufig zunehmen - im Schnitt ein knappes Kilo pro Jahr.

Gleichzeitig ist der Organismus jetzt aber mehr als je zuvor auf Vitalstoffe aus der Nahrung angewiesen, da wichtige Schutzhormone wie Östrogene und Progesteron mit den Jahren weniger werden. Hier ist es sinnvoll, sich abwechslungsreich mit viel Getreide, Gemüse und Obst zu ernähren, da diese Nahrungsmittel oft effektive Phytohormone enthalten.

Ebenso wichtig in den Wechseljahren ist die Versorgung mit wertvollen essentiellen Fettsäuren, die im Körper leicht verarbeitet werden können. Denn man nimmt  heute an, dass sowohl essentielle Fettsäuren als auch E-Vitamine (beides vorhanden in guten pflanzlichen Ölen) unter anderem an der Produktion der Hormone beteiligt sind.

Empfehlenswerte Öle sind:
Leinöl, Weizenkeimöl, Walnussöl, Kürbiskernöl, Olivenöl, Schwarzkümmelöl, Kokosöl. Produktempfehlungen hier

Was kaum jemand weiß:
Reines, naturbelassenes Kokosöl / Kokosfett ist viel besser als sein Ruf. Es hat viele sehr gesunde Eigenschaften auf den Fettstoffwechsel und den Cholesterinspiegel und ist sehr förderlich für das Herz- Kreislaufsystem. Es wirkt antiviral (gegen Viren), fördert die Magen- und Darmgesundheit, schützt auf natürliche Art vor Karies und soll sogar vor Alzheime nicht nur schützen, sondern auch Symptome bessern. Nicht zuletzt ist Kokosöl sehr hitzestabil und kann auch zum Braten und Frittieren verwendet werden.

mehr Info über die Wirkung von naturbelassenem Kokosöl:
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Die Wirkungen von Schwarzkümmelöl sind bekannt bei vielen Frauenleiden, bei Hauterkrankungen, Allergien, Bronchialerkrankungen und vielem mehr.  
Schwarzkümmelöl unterstützt unter anderem die Synthese von Prostaglandinen, (hormonartige Substanzen, die die Immunabwehr unterstützen) und regt die Zellerneuerung an. Dies wirkt sich z.B. sehr positiv auf das Erscheinungsbild der Haut aus, die Haut wird prall und glatt; Reizungen und  Erneuerungsstörungen wird entgegengewirkt.

Die Stärke des Leinöl liegt darin, dass es höchste Anteile der lebenswichtigen Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren enthält.
Es liefert wesentlich mehr ungesättigte Fettsäuren (Omega-Fettsäuren) als z.B. Fisch oder Lebertran und ist damit ein 1a-Lieferant dieser essentiellen Fettsäuren. Und es weist eine wesentlich bessere Klimabilanz auf als der Fischfang, die Fischverarbeitung und der Fischtransport. Zudem sind die Meere  überfischt, die Fische  vielfach mit Schwermetallen belastet.

Mittlerweile wurde in Studien nachgewiesen, dass hochwertiges Leinöl, Leinsamen und Leinmehl den Cholesterinspiegel und den Blutdruck senken, einen positiven Einfluss auf Herz und Kreislauf haben und sogar Darm- und Brustkrebs vorbeugen (das Deutsche Krebszentrum empfiehlt Leinöl und Leinsamen zur Vorbeugung gegen Brust- und Darmkrebs).

Leinöl scheint sogar einen positiven Einfluss auf den Verlauf von Arthrosen zu nehmen; die Liste der wunderbaren Wirkungen ist schier unendlich, fast monatlich werden neue Wirkungen bekannt.

Im Leinsamen sind sehr effektive Phyto-Östrogene, so genannte Lignane, enthalten.

Neueste Studien weisen darauf hin, dass Frauen, die einen hohen Anteil an Phyto-Östrogenen mit der Nahrung zu sich nehmen, weniger Wechseljahrsbeschwerden haben.

Phyto-Östrogene befinden sich in über 300 Pflanzenarten, wie in Leinsamen, Sojaprodukten, Alfalfa, Weizen, Granatapfel, Papaya, Hopfen (Bier), Rhabarber, Kirschen, Weißkohl, Hülsenfrüchten etc. Deshalb sollte mit zunehmendem Alter auch überwiegend pflanzliche Nahrung (Gemüse und Obst) in den Ernährungsplan integriert werden. Früher wurden häufig Sojaprodukte als  bester Lieferant für Phyto-Östrogene (Wechseljahrsbeschwerden, Knochendichte/Osteoporose etc.) angepriesen. Heute ist dies eher umstritten (Allergien, Wirkungslosigkeit, politisch inkorrekter Anbau, klimamäßig sehr schlechte Bilanz). Dagegen rücken Leinsamen, Leinöl und Leinmehl immer mehr in den Fokus als hervorragende „europäische Alternative”.

 

Lesen Sie hier, warum gerade die pflanzlichen Östrogene aus dem Leinsamen so wertvoll sind.

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Die Verdauung wird mit zunehmendem Alter empfindlicher,
viele Sachen werden nicht mehr so gut vertragen wie mit jüngeren Jahren.

Insbesondere stellen viele Frauen eine höhere Unverträglichkeit gegen Zucker, Milchprodukte, Hefe und manchmal auch gegen manche Getreidearten fest. Blähungen, Flatulenz, Obstipation, ein verhärteter gespannter Oberbauch nach dem Essen oder direkt folgende Übelkeit nach dem Essen sollten Anlass sein, für eine Zeit die verdächtigen Nahrungsmittel wegzulassen und zu schauen, ob die Beschwerden dann nachlassen. Insbesondere wird vermutet, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Hitzewallungen und der Zufuhr von einfachem (z.B. raffiniertem) Zucker oder Alkohol (Alkohol ist einfacher Zucker in anderer Form) besteht.

Manche Frauen haben vermehrt mit saurem Aufstoßen oder gar mit Sodbrennen zu tun. Bevor man zu chemischen Medikamenten greift, sollte man es zunächst mit einer vernünftigen Ernährung und balancierenden Hausmitteln versuchen. Vielen Frauen hilft schon ein ausgewogener Basen-Tee (Reformhaus). Neueste wissenschaftliche Forschungen deuten an, dass Kokosöl eine Art Schutzfunktion auf den Magen hat. Es wirkt in erster Linie vorbeugend, am besten wenn man es abends anwendet. Dann hält die Wirkung oft den ganzen nächsten Tag an: Man nimmt ca. 1 Teelöffel naturbelassenes Bio-Kokosöl, lässt es im Mund flüssig werden, indem man das Öl eine Weile im Mund spült (die Schleimhäute einspült), dann schluckt man es langsam. Die Schutzwirkung entfaltet sich schnell und soll ca. 12-24 Stunden anhalten (z.B. über Nacht, meist auch noch den ganzen nächsten Tag). Auch Bio-Kokosmehl in lauwarmem Wasser aufgeweicht soll gute Wirkung zeigen.

Soja-Produkte

Sie lassen sich gut in den täglichen Speiseplan einbauen und sorgen  für bessere Cholesterin- und Fettwerte. Noch vor ein paar Jahren wurden sie als ideale Nahrungsergänzung für Frauen in und nach den Wechseljahren empfohlen, da Soja-Extrakte  einen hohen östrogen-ähnlichen Anteil besitzen sollen.
Von dem Versuch einer alternativen Östrogen-Therapie mit Sojaprodukten (wie etwa Nahrungsergänzungs-Kapseln mit Soja-Isoflavonen) wird aber heute eher abgeraten. Zwar weiß man, dass Asiatinnen, die viel Soja mit ihrer täglichen Nahrung zu sich nehmen, weit weniger unter  Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen leiden
Wie da jedoch genau die Zusammenhänge sind, ist noch nicht analysiert. Da vermutet wird, dass nur 1/3 aller Menschen überhaupt in der Lage sind, aus Soja Hormone zu metabolisieren und Soja-Hormone unter Umständen völlig unerwartete Wirkungen am Östrogenrezeptor entwickeln, ist die Therapie mit Soja-Präparaten inzwischen eher umstritten. Auch zeigte es sich, dass Soja nicht  von allen Menschen gut vertragen wird.

Heute gelten die Phytoöstrogene aus dem Leinsamen als die weit bessere Alternative.