Ratgeber Wechseljahre 130pix

Der kompakte  Ratgeber
“Wechseljahre. Die typischen Symptome und Beschwerden
...  und was man dagegen tun kann”.

Übersichtliche Informationen zu klassischen und alternativen Therapien und Behandlungsmöglichkeiten. Viele praktische Tips zur Selbsthilfe.
Neue Therapieansätze, und was sie wirklich zu bieten haben.
Broschiert, (Softcover 108 Seiten) für 12.99 EUR oder als E-Book (PDF) für 4,99 EUR.             
hier erhältlich

 

 

Bewegung hält jungRadler 01

Es ist heute nachgewiesen, dass bei Menschen, die regelmäßig Sport treiben, mehr Stammzellen aus dem Knochenmark freigesetzt werden. Stammzellen sind der Jungbrunnen schlechthin, denn sie bewirken die Zellerneuerung und halten somit den körpereigenen Reparaturbetrieb in Gang. Zudem wird der Knochenaufbau begünstigt; Sportlerinnen haben weit stärkere, stabilere und auch elastischere Knochen als Menschen, die sich wenig bewegen.

Durch Bewegung wird der Sauerstoffgehalt im Blut und damit auch in den Zellen erhöht.

Mehr Sauerstoff bringt auch eine bessere Gedächtnisleistung und hält das Gehirn leistungsfähig. Regelmäßige Bewegung wirkt laut neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sogar der Altersdemenz entgegen.

Zudem wird die  Abwehrkraft  gestärkt, der gesamte Organismus profitiert davon.

 

Bewegung lindert Wechseljahrsbeschwerden

Regelmäßige Bewegung schafft nachweislich Linderung bei Hitzewallungen, Herzklopfen und Schweißausbrüchen. Es ist durch mehrere Studien belegt, dass Frauen, die regelmäßig Sport treiben, weit weniger unter Wechseljahrsbeschwerden zu leiden haben.

Bewegung steigert das seelische Wohlbefinden

In den Wechseljahren kann der Endorphinspiegel absinken, was dann einen negativen Einfluss hat das körperliche und seelische Wohlbefinden: die Antriebskraft und Leistungsfähigkeit sinkt, die Stimmung ist im Keller, und zudem wird das Essverhalten empfindlich gestört (Lust auf Süßes, Fressattacken).
Regelmäßige sportliche Betätigung steigert die Endorphinausschüttung und macht somit emotional stabiler und belastbarer.

Bewegung hält gesund

Bewegung aktiviert nicht nur die Muskeln, sondern das ganze körpereigene System. Der Unterleib wird besser durchblutet und die Verdauung angeregt, wichtige Vitalstoffe gelangen schneller ins Blut und dadurch in die Zellen und können ihre Wirkung effektiver entfalten. Das gesteigerte Muskelwachstum verbessert den Zuckerstoffwechsel und den Fettstoffwechsel, weil die Nährstoffe intensiver verarbeitet (verbrannt) werden. Dadurch wird übrigens auch der Stresshormonspiegel minimiert. Und wir wissen ja: Stress ist ungesund.

Regelmäßiges Ausdauertraining (besonders Schwimmen, Langlauf, Walken, schnelles Gehen etc.) stärkt Herz und Kreislauf und dient damit der Herz-Kreislauf-Prophylaxe. Der Blutdruck wird gesenkt und Arteriosklerose vorbeugt. Regelmäßiges Krafttraining übt durch Muskelzug an den Knochen einen Knochenaufbaureiz aus.

Gerade vielseitige Bewegungsabläufe sind zur Osteoporose-Vorbeugung von Nutzen, wie Tanzen, Walken, schnelles Gehen, Aerobic, Bauchtanz, oder  auch Trampolinspringen. Walken und Inline-Skaten stärken zudem besonders die Muskulatur um den Becken- und Hüftbereich, die normalerweise nicht so stark trainiert wird.

Hormonyoga02Qi Gong, Yoga und Tai Chi gehören zur sanfteren Art, beinhalten aber auch vielseitige Bewegungsabläufe. Sie können als Bewegungstraining bis ins hohe Alter genutzt werden und sind besonders empfehlenswert zur Stärkung des Gleichgewichtssinns und der Stärkung des Beckenbodens (Vorbeugung gegen Harninkontinenz durch Absenkung der Unterleibsorgane).

 

Und speziell das Hormon-Yoga kann sogar die körpereigene Hormonproduktion wieder anregen (siehe dazu: Hormon-Yoga)

Bewegung macht attraktiv

Bewegung wirkt sich positiv auf das gesamte körperliche Erscheinungsbild aus. Der Hautstoffwechsel wird angeregt und die Haut wird besser durchblutet; sie sieht gesund und strahlend aus, was man schon sofort nach einer halben Stunde  Ausdauersport deutlich bemerken kann. Das gesamte Bindegewebe entgiftet und gestrafft, der verhassten Bindegewebsschwäche wird somit entgegengewirkt.

Und noch ein positiver Nebeneffekt: kleine Fettpölsterchen verschwinden und können sich weiterhin nur schwer wieder ansetzen.

 

Kontrolliertes Bewegungstraining bringt die besseren Ergebnisse

Aber auch hier gilt es, wie bei allem, nicht zu übertreiben.
Langsam beginnen, am besten unter Kontrolle, z.B. in einem Fitnesscenter unter geschulter Anleitung.

Bei Gelenkbeschwerden und Übergewicht am besten mit gelenkschonenden Sportarten beginnen, wie Schwimmen, langsames Walken, Tai Chi. Auch Sportarten wie Reiten sind förderlich für den gesamten Organismus, weil durch die regelmäßigen rhythmischen Erschütterungen die Muskeln gestärkt, die Knochen und Bandscheiben stimuliert und der Stoffwechsel angeregt wird.